Einsatz: Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn

Am heutigen Abend (16.11.16) kam es gegen 19:30 Uhr zu einem folgenschweren Unfall auf der Bundesautobahn 4 zwischen Herleshausen und Eisenach. Beteiligt waren zwei Fahrzeuge, ein PKW überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Ein Fahrzeuginsasse wurde eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Herleshausen und Wommen agierten gemeinsam mit dem Rettungsdienst und befreiten unter erschwerten Bedingungen die schwerverletzte Person aus dem PKW.  Hierzu musste das Fahrzeug zunächst stabilisiert werden. “Hierfür haben wir auch auf unsere Hebekissen zurückgegriffen” so Einsatzleiter Udo Schulz. Des Weiteren betreuten die Einsatzkräfte eine unter Schock stehende Person. Die Bundesautobahn wurde während des Einsatzes dauerhauft vollgesperrt. Nach den Aufräumarbeiten wurde die Autobahn gegen 22:00 Uhr wieder freigegeben und die Einsatzkräfte kehrten zurück zum Feuerwehrhaus.

Nach dem Einsatz übte Udo Schulz erneut Kritik an der Bildung einer Rettungsgasse. “Die Anfahrt war äußerst schwierig, die Fahrzeugführer haben keinen Platz gelassen, von einer Rettungsgasse war nichts zu sehen.” Ein Fahrer stand sogar mit seinem PKW in der gewünschten Rettungsgasse und ist eingeschlafen. Erst nach dem Wecken eines Feuerwehrangehörigen bewegte er seinen PKW. Dieser Zustand ist für die Rettungskräfte deprimierend und völlig unverständlich. Man kann deswegen nur hoffen, dass die hessenweite Imagekampagne “Rettungsgasse bilden” zeitnah Wirkung zeigt.

Für die Feuerwehr Herleshausen war es der 24. Einsatz im laufenden Kalenderjahr.

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Bilder: A. Deist

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Werra-Rundschau vom 18.11.2016

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