Gutes Wetter, gute Stimmung – ein Sommerfest der ganzen Feuerwehrfamilie

Es war ein besonderes Fest der Freiwilligen Feuerwehr Herleshausen, zu diesem Ergebnis kamen alle Besucher des Veranstaltungstages. Das Programm vom 18.07.2015 war aussagekräftig und hielt, was es letztlich versprochen hatte.

Morgens ging es im Garten von Hohmanns so richtig zur Sache. Insgesamt trafen sich sieben Jugendfeuerwehren aus den Kommunen Ringgau, Sontra und Herleshausen zum Kräftemessen. Der faire Wettkampf wurde anschließend auf dem Schulhof der Südringgauschule fortgesetzt. Am gleichen Ort ging es mittags mit den Bambinifeuerwehren weiter. Die kleinen Feuerwehrmädchen und -jungs aus Wichmannshausen, Willershausen und Wommen zeigten bereits ihr Können und sorgten für eine herzerfrischende Atmosphäre unter den Zuschauern. Anschließend wurde die Siegerehrung mit Spannung erwartet. Zunächst fieberten die Bambinis den Pokalen von Gemeindebrandinspektor Udo Schulz entgegen. Die Kinderfeuerwehr aus Wommen belegte Platz 3, Wichmannshausen sicherte sich den 2. Platz. Als Sieger ging die Bambinifeuerwehr aus Willershausen voran. Die Zuschauer waren sich aber einig … alle drei Kinderfeuerwehren haben gewonnen und für reichlich Spaß gesorgt!

Bei den Jugendfeuerwehren überzeugte erneut der Feuerwehrnachwuchs aus Breitau. Auf Platz 2 landete der Gastgeber aus Herleshausen, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Nesselröden. Die Platzierung gestaltete sich wie folgt:

   1. Platz  Breitau

    2. Platz Herleshausen

    3. Platz  Nesselröden

    4. Platz  Ulfen

    5. Platz  Willershausen

    6. Platz  Netra

    7. Platz  Sontra

Bürgermeister Burkhard Scheld lobte während der Siegerehrung das faire Miteinander. „Das zeichnet die Feuerwehren immer wieder aus“ so der Verwaltungschef.

Nach Beendigung der Jugendwettkämpfe standen die ehemaligen Jugendfeuerwehrmitglieder aus Herleshausen im Vordergrund. Sie zeigten noch einmal ihr Leistungsvermögen bei dem Teil A der Jugendfeuerwehrübung. Unter strenger Beobachtung des aktuellen Feuerwehrnachwuchses wurden alle Fehler bewertet und analysiert. Mit großem Applaus ging auch dieser Programmpunkt zu Ende.

Am Nachmittag versammelte sich die Feuerwehrfamilie samt Freunde und Interessierte zu Kaffee und Kuchen am Feuerwehrhaus. Um 15 Uhr eröffnete Vereinsvorsitzender Andre Fehr den offiziellen Festakt zu den beiden Jubiläen – 140 Jahre Feuerwehr Herleshausen, 20 Jahre Jugendfeuerwehr! Bürgermeister Burkhard Scheld schloss sich mit seinem Grußwort an und lobte das vorbildliche Agieren der örtlichen Feuerwehr. Es folgte eine lebhafte Podiumsdiskussion über die Geschichte der beiden Jubilare. Hierzu übernahm Wehrführer Mario Mißler die Moderation und führte durch den Dialog. Auf dem Podium standen Wilhelm-Ernst Bender (Ehrenortsbrandmeister), Horst Albrecht (Ehrenmitglied), Andre Fehr (Vereinsvorsitzender), Thomas Virnau (Sprecher der Einsatzabteilung), Angelika Kühn (ehemalige Jugendwartin), Susanne Carl (Jugendwartin) und Erik Larbig (Sprecher der Jugendfeuerwehr) Rede und Antwort. Das komplette Zeitalter wurde gemeinsam thematisiert und den anwesenden Gästen nähergebracht. „Selbst wir Mitglieder haben noch viel aus der Geschichte erfahren“ resümierte Michael Ruch den interessanten Dialog.

In seinem Festakt-Grußwort ging Gemeindebrandinspektor Udo Schulz insbesondere auf die aktuellen Herausforderungen ein. Außerdem berichtete er von einem „Dankeschreiben“ einer verunfallten Person, welche von der hiesigen Einsatzabteilung aus dem PKW befreit werden musste. Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten Helga Gogler (Rotes Kreuz, Ortsverband Herleshausen), Helmut Schmidt (Werratalverein) sowie Uschi Rauschenberg (TSV Herleshausen). Zum Abschluss gratulierte auch Ehrenverbandsvorsitzender Werner Jäger. In seiner Laudatio fand er aber auch deutliche Worte: „Die Feuerwehr Herleshausen wird 140 Jahre alt, hier sind leider nur etwa 150 Zuschauer, obwohl in Herleshausen 1.400 Menschen wohnen. Alle wollen im Notfall die Hilfe der Feuerwehr, aber nur Wenige unterstützen die Brandschützer.“ Kamerad Jäger traf es letztlich auf den Kern, denn auch die örtlichen Feuerwehrangehörigen hatten sich einen größeren Zuspruch erhofft. Trotz allem zog Vereinsvorsitzender Andre Fehr während seines Schlusswortes ein positives Fazit und bedankte sich bei allen Anwesenden, insbesondere bei den Bewohnern des benachbarten Seniorenheimes St. Elisabeth.

Die Übung mit der alten Handdruckspritze aus dem Jahre 1876 bildete zum Abschluss des Tages noch einmal ein richtiges Highlight. Die Kameraden um Roland Virnau haben mit viel Leidenschaft die Spritze in den vergangenen Monaten restauriert und konnten deswegen die Vorführung kaum abwarten. Hierzu präsentierten sie sich in den alten Einsatzkleidungen. Dann kam sie … gezogen mit einem alten Deutz-Schlepper. Mit 10 Kameraden wurde der Löschangriff unter großem Beifall vorgenommen. Hierbei wurde deutlich, wie anstregend die damalige Brandbekämpfung tatsächlich war. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und versuchten sich selbst einmal beim Pumpen. Passend zum Sonnenschein entwickelte sich ein freudiges Wasserspiel.

Anschließend ging es zum gemütlichen Teil über. Alte Erinnerungen wurden bei frisch Gegrilltem ausgetauscht und aufgefrischt. Noch bis in die späten Abendstunden feierte die ganze Feuerwehrfamilie. „Reichlich Sonne, faire Jugendwettkämpfe und eine harmonische Stimmung“ so dass abschließende Fazit der Verantwortlichen.

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Wir möchten es natürlich nicht versäumen, uns bei allen Helfer/innen und Gratulanten zu bedanken. Gemeinsam haben wir ein schönes Sommerfest verbracht. Ein besonderes Dankeschön geht an die Jugendgruppe Second Home für die Unterstützung sowie an die Eltern der Jugendfeuerwehr. Nicht vergessen möchten wir aber auch die Leitung des Seniorenheims St. Elisabeth. Gleichzeitig richten wir unseren Dank an Familie Hohmann sowie an die Südringgauschule für die Bereitstellung der jeweiligen Übungsfläche. Auf eine weiterhin hervorragende Zusammenarbeit!

Text: M. Mißler

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